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Donnerstag 15. März 2001 Obersee
Nachrichten
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Büsi: |
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Eine Katzenliebe, die keine Grenzen kennt |
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Seit über zwei Monaten fehlt vom Bengalkater DonGio jede Spur. Seine Besitzer Stefanie Ritz und Faby Bellodi sind sich sicher: "DonGio lebt noch. Denn er wurde uns gestohlen!" Dass der Bengalkater noch am Leben ist, wurde auch von Pendlern und Kartenlegern bestätigt. Um seinen vierbeinigen Liebling wieder zu finden, unternimmt das Paar alles nur Erdenkliche, hat extra eine Homepage eingerichtet und einen Finderlohn von bis zu 2000 Franken ausgesetzt. |
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Stefanie Ritz hat keine Mühe, es zuzugeben: "Ja, es mit dem Verlust eines Kindes vergleichbar!" Noch immer schmerzt die Lachnerin das Verschwinden ihres geliebten Bengalkaters DonGio, dessen richtiger Name "Don Giovanni von Roggenhausen" lautet. Seit dem 1.Januar dieses Jahres haben Stefanie Ritz und ihr Partner Faby Bellodi kein Lebenszeichen mehr von ihrem vierbeinigen Liebling erhalten. Das Paar leidet, und mit ihnen die Bengalkatze Ceyla, die ihren Spielgefährten und Vater ihrer ersten Babys ebenfalls schrecklich vermisst. |
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"Ich konnte nicht mehr arbeiten" |
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Dabei haben Stefanie Ritz und Faby Bellodi alles nur Erdenkliche unternommen, um DonGio wieder zu finden. Nach seinem Verschwinden am Neujahrstag haben sie die ganze Umgebung durchkämmt, Plakate in der ganzen Region aufgehängt, bei sämtlichen Tierärzten, Abdeckern und Tierheimen sowie der Polizei nachgefragt. "In den ersten Tagen nach dem Verschwinden von DonGio haben wir sozusagen nur für sein Wiederfinden gelebt. Ich konnte nicht mehr arbeiten, weil ich mich auf nichts anderes konzentrieren konnte als auf meinen Liebling", erinnert sich Stefanie Ritz an die schlimmste Zeit dieses Jahres. |
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Finderlohn bis 2000 Franken |
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Und sie wurde nur wenig besser. Denn trotz des hohen Finderlohnes von 500 bis 2000 Franken haben die beiden Besitzer nie einen hilfreichen Hinweis erhalten, der auf den Verbleib von DonGio hindeuten würde. Für Stefanie Ritz und Faby Bellodi war deshalb bereits nach wenigen Tagen klar: "Man hat uns DonGio bewusst gestohlen!" Diese Ahnung wurde von diversen Kartenlegern und Pendlern noch bestärkt. |
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Denn als kürzlich ausgezeichneter Swiss Champion und einer der wenigen unkastrierten Bengalkater der Schweiz könnte DonGio für einen Möchtegern-Züchter von grossem Wert sein. "Wir haben uns nie mit seinem Wert in Franken befasst. Den hohen Finderlohn haben wir auch nicht deswegen ausgesetzt, sondern einfach, um möglichst grosse Aufmerksamkeit zu erregen", erklärt Stefanie Ritz. |
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Eine eigene Homepage |
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Das wollen die beiden Katzenliebhaber auch noch lange. "Wir geben nicht auf! Wir vermissen DonGio unheimlich, weil wir wissen, dass er höchstwahrscheinlich noch lebt. Bis wir Gewissheit haben, ist diese Angelegenheit für uns nicht abgeschlossen", betonen Stefanie Ritz und Faby Bellodi mit bebender Stimme. Deshalb appellieren sie auf ihrer extra eingerichteten Homepage an den vermeintlichen "Entführer": "Wir haben unseren DonGio sehr lieb und kennen seien Macken. Er wird bei Ihnen niemals glücklich werden und immer den Drang haben, nach draussen zu gehen. Bitte bringen Sie ihn einfach in sein gewohntes Umfeld zurück!" |
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