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Donnerstag, 1. Februar 2001 March
Höfe Zeitung
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Verzweifelt gesucht |
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Lachen:Tierbesitzer unternehmen oft alles Mögliche, um ihre geliebten und verschollenen Vierbeiner wieder zu finden. Aber auch aufwändige Suchaktionen führen oftmals nicht zum Ziel. Eine Reportage über die Suche von Stefanie Ritz und Faby Bellodi nach dem seit 1.Januar verschwundenen preisgekrönten Lachner Kater Don Giovanni. (MHZ) |
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"Die Nadel im Heuhaufen" wird fiebrig gesucht. HANNI MÄCHLER |
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Lachen: Vermisster Kater Don Giovanni – Was die Besitzer Bellodi und Ritz alles unternehmen, um ihren Bengalkater zu findenSeit dem 1.Januar ist Don Giovanni verschwunden. Der mehrfach ausgezeichnete Bengalkater wurde bis heute, trotz aufwändiger Suchaktion, nicht aufgefunden. Trotzdem geben die Besitzer Stefanie Ritz und Faby Bellodi die Suche nach DonGio nicht auf. |
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Gerade hatte das neue Jahr angefangen. Faby Bellodi und Stefanie Ritz sassen mit Familie und Bekannten am Neujahrstag daheim am Kiebitzweg in Lachen zusammen, als Stefanie Ritz bemerkte, dass ihr Kater DonGio länger als üblich draussen war. Sogleich begannen sie, ihren Bengalkater zu suchen – bis in die Nachtstunden. Doch er blieb unauffindbar. |
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Auch in den nächsten Tagen blieb das Suchen, das sich immer aufwändiger gestaltete, erfolglos. Einen Monat später haben sich einige Anhaltspunkte aus der Bevölkerung als nichtig erweisen, Spuren sind im Sand verlaufen. Flugblätter brachten kaum Reaktionen und selbst die Befragung von Pendlern und Kartenlegern brachte keine eindeutigen Hinweise auf den Aufenthaltsort von Don Giovanni. Auflüge bis zum Flugplatz "Üblicherweise kehrte Don Giovanni nach spätestens einer Stunde "leutschen", wieder nach Hause zurück. Nur bei gutem Wetter, und vor allem im Sommer, dehnte er seine Spaziergänge gerne bis zum Flugplatz Wangen aus", berichtete Stefanie Ritz. Je mehr Tage nun vergingen und je weniger Echo die Flugblätter brachten, welche im Dorf Lachen, in der Migros und in Detailhandelsgeschäften ausgehängt wurden, desto fieberhafter setzten Bellodi und Ritz die Suche fort. Tierärzte in der Region, Polizei und Tierheime wurden angefragt. Bald verschickte Stefanie Ritz an 81 umliegende Tierärzte ein Flugblatt mit einer genauen Beschreibung ihres Bengalkaters. Auch örtliche Abdecker (Leute welche Tierkadaver einsammeln) wurden um Aufmerksamkeit gebeten. Kaum Reaktionen auf Flugblätter "Am 5. und 6.Januar strahle Radio Central zum ersten Mal die Suchmeldung aus. Erste Kontakte mit Pendlern und Kartenlegern brachten die Hinweise, dass DonGio lebe und möglicherweise mit andern Katzen gefangengehalten würde" berichtete die Besitzerin. Eigens für Ihren Kater verfassten die Besitzer eine Homepage mit einer Suchmeldung. Fast täglich aktivierten neue Ideen die Besitzer zu erweiterten Suchaktionen. So wurden am 11.Januar 300 Flugblätter in die Briefkästen des Seefeldquartiers entlang der Aastrasse gelegt. Einige Hinweise der Anwohner schlugen fehl. Doch vielen Leuten war DonGio kein Unbekannter. Denn er wurde oft gesehen, wenn er ausgedehnte Spaziergänge auf den Flugplatz Wangen unternahm. Stefanie Ritz befürchtet denn auch, dass er von dort mitgenommen wurde. "Unser Kater ist sehr neugierig, so steigt er bei offenen Autotüren auch gerne in fremde Autos ein. Sollte dies der Fall gewesen sein, könnte er inzwischen weit fort sein", vermutet Stefanie Ritz. Trotzdem glaubt sie, dass er eher in der Nähe ist. Diese Vermutung bestätigten auch die medialen Kontaktpersonen, welche fast einhellig der Meinung waren, dass er sich ganz in der Nähe aufhalten würde... Mager Hinweise trotz Finderlohn Bellodi und Ritz suchten ihren Kater Tag und Nacht. Sie gestaltet sich wie die sprichwörtliche Suche nach "der Nadel im Heuhaufen". Schon kurz nach dem Verschwinden des Katers setzten die Besitzer 500 Franken Finderlohn aus. Es wurde auch immer wieder auf das auffällige rosarote Halsband hingewiesen. Mitte Januar wurde allen Landwirten der Umgebung ein Flugblatt geschickt, und auf vielen Höfen fragte Stefanie Ritz selber nach. Am 20.Januar rief eine Anwohnerin des Seefeldquartieres an. Sie glaubte, DonGio am 8.Januar am Flugplatz in Wangen gesehen zu haben. Auch Poststellen nahmen die Vermisstmeldung auf. Gegen Ende Monat erschien in der Zeitschrift "Tierwelt" eine Suchanzeige, welche kein Echo auslöste. Zentrale Stelle für vermisste Tiere Stefanie Ritz vermisst, dass es gesamtschweizerisch keine Anlaufstellen für Tierhalter gibt, die auf der Suche nach ihrem vermissten Haustier sind. Die Suche gestaltete sich auch deshalb harzig, weil viele Adressen oftmals erst mühsam ausfindig gemacht werden mussten. Einige Erfahrungen machten die Suchenden auch mit Radiosendern: "Lokalradios der Region hätten von "zuviel Aufwand" oder "zu geringem Interesse" gesprochen, um eine Suchmeldung auszustrahlen. "Einzig Radio Ce | |